6. Elliadi:

Volkes Stimme:

-„Die Elliadi sind stolz und launisch wie das Meer! Und mit Abstand die besten Reiter in Phoenixthor. Die fangen jedes Jahr im Herbst die wilden, schwarzen Stiere aus dem Llangrodelta mit ihren kleinen, weissen Pferden ein und veranstalten dann Kampfspiele.“

-„Auch wenn die Moewe das offizielle Wappen der Familie ist, so waere der weisse Hengst doch passender. Geruechte behaupten, dass LYStra als rote Stute und HORtos als weisser Hengst das machtigste Goetterpaar waeren. Jedenfalls sind die Elliadi mit den De Bacchos ziemlich dick!“ 

Wappen:

-Weisse Moewe auf Blau

Bedeutende Angehoerige:

-Hortario Mario Elliadi: Hohepriester des Hortoskultes in Phoenixthor, Familienvorstand und Stadtmeister von Santa Elida de Mare

-Bernardo Rudolfo Elliadi: Hortoshohepriester in Barsellowna, Stadtmeister von Hortaria

-Franco Benito Elliadi: Arenameister in Barsellowna

-Esteban Pantaleon Elliadi: Grandgeneralissimo von Phoenixthor, Mitglied im Consiglio delle Famiglie nobili (Rat der hohen Familien) fuer die Familie Elliadi

-Theresia Lolita de Baccho-Elliadi: Generalgoverneurin der Phoenix-Company in Neu Leuenstein und damit (nominell) auch Leiterin der Werft in Neu Leuenstein

Familiengeschichte:

-Die Familie Elliadi ist wie die Familie da Ponte eine alte Adelsfamilie aus Aturien. Ihre Urspruenge liegen jedoch noch wesentlich weiter im Westen.  Die Familie ist auch schon immer sehr eng mit dem Meer und dem Meeresgott Hortos verbunden.

-53 vor Mithal brachte die Hortospriesterin und Gemahlin des Paradiesvogels Elida Elliadi in einem schweren Sturm drei voll mit Passagieren beladene Potten im Llanegrodelta an Land. Elida half bis alle Passagiere aus den Wracks geborgen waren und starb dann, ihre Dankesgebete an Hortos auf den Lippen, am Strand vor Erschoepfung. Ihr Gemahl, der Paradiesvogel Esmeraldo Averesco del Piedro und ihr Bruder Alfredo Elliadi errichteten ihr zu Ehren in dem kleinen Schmugglerstuetzpunkt einen Hortostempel. Nur ein Jahr spaeter wurde Elida vom obersten Hortosprieser in Aturien heilig gesprochen und das Pilgerdorf „Santa Elida de Mare“ errichtet.

-Der zweite Stadtmeister von Santa Elida de Mare Vereneo Marco Elliadi, ein Neffe der Heiligen Elida, war von 30 bis 3 vor Mithal auch gleichzeitig Hohepriester des Hortoskultes in Sued-Dysterthor. Er begruendete mit seiner Gemahlin Roana Leoni del Piedro den phoenixthorer Zweig der Familie Elliadi.

-Mit seinem Nachfolger Julio Sandro Elliadi wird 2 nach Mithal der Haupttempel des Hortos in Sued-Dysterthor entgueltig aus dem westlich gelegenen Aquilea (Baerenhafen) nach Santa Elida de Mare verlegt. Das Amt des Hohepriesters wird der Familie Elliadi fest zugeteilt.

-Pablo Tito Elliadi, der Bruder des Hortoshohepriesters Hortario Emanuel Elliadi und selbst Hortospriester, beginnt 30 nach Mithal mit dem Bau des neuen Hafens von Barsellowna, der alte Hafen Piscatoria zu klein fuer die grossen Karracken und Koggen geworden ist. Als der Hafen 39 nach Mithal fertig gestellt ist, wird Paolo Tito vom Comto Grassi di Barsellowna und den Famiglie nobili zum Stadtmeister des neuen Stadtteils bestimmt. Damit steigt die Familie Elliadi zu den Famiglie nobili von Barsellowna auf.

-Als 78 nach Mithal die Phoenix-Company und das Koenigreich Aturien die Macht in Sued-Dysterthor uebernehmen, haelt sich die Familie Elliadi zurueck, da sie auf beiden Seiten des Konfliktes viele Hortosglaeubige weiss. Erst 80 nach Mithal, als die Verhaeltnisse weitgehend geklaert scheinen und der Comto Grassi sowie der vertriebene Fuerst von Sued-Dysterthor durch schwarzmagische Anschlaege auffallen, erkennt die Hortoskirche und damit auch die Familie Elliadi offiziell die Phoenix-Company und Aturien als rechtmaessige Besitzer des Landes an. Daraufhin wird Theresia Lolita de Baccho-Elliadi zur Generalgoverneurin der Phoenix-Company in Neu Leuenstein ernannt und Esteban Pantaleon Elliadi wird im Winter 81 nach Mithal vom Heptagon zum Grandgeneralissimo di Phoenixthor ernannt.

Auftreten:

-Immer zu Ueberraschungen gut, wechselhaft und aufbrausend wie das Meer. Meist in bequemen, aber strengen Reitgewand und bunten Stoffen mit Pailetten gekleidet. Mal eher offen und volksnah in Feststimmung, mal militaerisch streng und lehenherrlich. Alle Bezeichnungen, Begruessungen, etc. in Espaniol. Auffaelligerweise sind fast alle Elliadi blond.

Beziehungen:

-ansehnlich

Domaenen:

-Santa Elida de Mare, Hortoskult, Hortaria-der neue Hafen, Fischerei, Pilger nach Santa Elida de Mare, Pottenwerft, Rinder- und Pferdezucht im Llanegrodelta und im Osten der Stadtmark Barsellowna, grosse Arena in Barsellowna.

Flotte:

-8 Schiffe: Flaggschiff Trireme „Gaviota de Presa“ (Raubmöwe), 3 Potten, 2 Kutter, 2 Karavellen (Yegua Blanca (Weiße Stute), Toro Negro (Schwarzer Stier)).

Truppen:

-30 Seegardisten (je 10 auf den Schiffen, in Santa Elida de Mare und in Hortaria).

Vermoegen:

-ansehnlich

Strategie:

-Die Elliadi halten sich im Allgemeinen aus den meisten Intrigen heraus. Ihnen ist der freie Handel wichtig. Sie verachten Sklaverei, begeistern sich aber sehr fuer Kampfspiele, Stierkaempfe und Turnieren zu Pferd. Sie sind recht gut mit den Da Pontes, den De Baccho und den De Raphiosis befreundet.

Typische Intrige.

-Keine

Zitat:

-„Ich habe auf dem Ruecken meines weissen Hengstes noch jeden stolzen Stier besiegt! Was glaubt Er, wie lange Er in einem Duell mit mir ueberleben wird?!“ (Franco Benito Elliadi: Arenameister in Barsellowna und frueher beruehmter Torero, zu einem burgundischen Ritter, der sich ueber seine bunte Kleidung lustig gemacht hatte)