3. Vetinario:

Volkes Stimme:

-„Die Vetinarios sind reich und maechtig. Auch wenn die schon lange hier wohnen, gehoern sie nicht hierher ! Halten sich fuer was besseres und reden mit dem normalen Volk nicht mal.“

-„Habt Ihr den „Alten Falken“, den Patriarchen, schon mal gesehn? Der ist mindestens dreihundert Jahre alt und ein Blick seiner Falkenaugen reicht aus, um alles ueber Euch zu wissen! Immer wenn ich gerade jemand uebers Ohr..., aehm, ich meine, wenn ich gerade einen Handel abgeschlossen habe, gehe ich in den Tempel und spende ein Zehntel, damit er nicht so streng ist.“

Wappen:

-Goldener Falke auf Weiss

  Bedeutende Angehoerige:

-Cheopes Chephreno IX Vetinario: Familienoberhaupt und Ré-Patriarch

-Cheopes Chephreno X Vetinario: Naechster Patriarch

-Nazir Anubisario Vetinario: Padrone del Denaro di Phoenixthor (Herr der Muenze), Mitglied im Consiglio delle Famiglie nobili (Rat der hohen Familien) fuer die Familie Vetinario

-Falco Chephreno II Vetinario: Ré-Hohepriester von Barsellowna und Stadtmeister von Goldenberg

-Basteto Yanturo Vetinario: Ré-Hohepriester und Stadtmeister von Bad Aureolo

-Alexandro Lavano del Piedro (aelteres Haus)-Vetinario: Directore des Bankhauses Goldschild

-Dominique Yantura de la Sillicia-Vetinario: Directora des Bankhauses Goldschild

-Bastetis Dahrah de la Sillicia-Vetinario: Gemahlin des Stadtmeisters von Goldenberg und (offizielle) Spectabilitas der Rechtsschule von Goldenberg

Familiengeschichte:

-Die Familie Vetinarius ist eine Familie mit sehr alten Urspuengen aus der Stadt Alexandria im Reich Khemet an der Suedkueste des Mare Mediterano.

-Enrico Lucan del Piedro, der Bruder der zweiten Barons von Cyana lernt 148 v.M. auf seinen Handels- und Entdeckungsreisen die junge Ré-Priesterin Cleopatra Nophretete Vetinarius kennen und lieben. Er nimmt sie mit in seine Heimat, wo sie 144 v.M. heiraten. Zur Hochzeit bekommen die Beiden vom Baron die Signorie Cyana und Aureolus zum Lehen, wo die Staedte Urba Cyana und Aureolus gegruendet werden.

-Cleopatra Nophretete wird erste Stadtmeisterin und Hohepriesterin des neu gegruendeten Ré-Tempels.

-131 v.M. holt sie ihren Bruder Ramses Cheops nach Cyana, den sie mit der Schwester ihres Gemahls Enrieta Lucia vermaehlt. Die Nachkommen der beiden bilden die Hauptliene der Familien.

-Ramses Enkelin Maria Johanna heiratet 88 v.M. den dritten Baron und Stadtmeister von Barsellowna Armando Laconda Comto Grassi und errichtet dort einen Ré-Tempel, dessen erste Priesterin sie wird.

-Ihr Bruder Cheops Chephren II. wird 50 v.M. dritter Patriarch. Er fuehrt das ausschliessliche Patriarchat und das Zoelibat fuer die Hohepriester ein und aendert den Familiennamen in Vetinario,  sowie die Stadt Aureolus in Bad Aureolo.

-65 v.M. wird Maria Falca Bastete, die Tochter Maria Johannas Ré-Priesterin von Barsellowna und bekommt die Funktion des Stadtmeisters von Goldenberg von ihrem Bruder, dem vierten Baron von Barsellowna, uebertragen.

-4 v.M. lernt Yanturo Cheopes Vetinario auf einer Pilgerreise in Khemet die Dame Rani Indira Shayariel Eldariel Mahal aus dem fernen Osten kennen. Sie ist mit ihren Kindern aus ihrer Heimat ausgewandert. Da sich die Familie auf das Geheimnis der Glasherstellung versteht, nimmt er sie mit in die Heimat.

-Kurz darauf heiratet Yanturo Cheopes eine Tochter der Rani, Indira Rafaela Shayariel Mandrathariel. Niccolo Manuel del Piedro, ein Bruder des Barons von Cyana, heiratet Darah Mahal Eldariel Shiva, eine weitere Tochter.

-Auf Druck der Familien Del Piedro und Vetinario wird der Familie der Rani 1 v.M. das Lehen „Grosse Duene und Umland“ und der Adelstitel „de la Sillicia“ vom Baron von Barsellowna zugesprochen. Noch im gleichen Jahr wird die Stadt Sillicia gegruendet. Seit dieser Zeit arbeiten vor allem die Familien Vetinario und De la Sillicia eng zusammen.

-3 n.M. wird mit dem Bau der Goldenen Pyamide begonnen.

-8 n.M. wird Basteto Cleopatro Vetinario erster Capitano der neuen Prunkgallere „Llanegrofalke“.

-Mit ihrer Fertigstellung 19 n.M. wird die Goldenen Pyramide auf dem Goldenberg neuer Haupttempel des Ré-Kultes noerdlich des Mare Mediterano.

-Nazir Anubisario Vetinario wird 78 n.M. „Herr der Muenze“ des neuen Staates Phoenixthor.

-79 n.M. werden sein Bruder Alexandro Lavano del Piedro (j.H.)-Vetinario und Dominique Yantura de la Sillicia-Vetinario Directores des neu gegruendeten Bankhauses Goldschild.

Auftreten:

-sehr bestimmt und entschlossen, von einer Aura der Macht umgeben,  haeufig unnahbar und arrogant

Beziehungen:

-gross

Domaenen:

-Ré-Kult, Bad Aureolo (Kurbetrieb, Ré-Heiligtum), Barsellowna (Rechtsschule, Galeerenwerft, Bankhaus Goldschild, Stadtteil Goldenberg), Bernsteinhandel, Gold- und Muenzmonopol,  Suedhandel

Flotte:

-7 Schiffe: 3 Kogge, 3 Triremen (Goldener Dorn, Strahlender Speer, Gleissender Spiess), 1 Prunkgaleere „Llanegrofalke“

Truppen:

-120 Elitegardisten „Falkengarde“ (in den Stuetzpunkten und Schiffen verteilt)

Vermoegen:

-sehr gross

Strategie:

-Mystifizierung der Familienmitglieder fuer das Volk, Absprachen und Vertaege mit allen einflussreichen oder wohlhabenden Organisationen, immer Wahrung der Objektivitaet und wenn moeglich Neutralitaet allen Parteien gegenueber, sich perfekt ergaenzende Zusammenarbeit mit den De la Sillicias. 

Typische Intrige:

-Die Vetinarios sind die einzige Patrizierfamilie Phoenixthors, die offiziell gute Kontakte zur Phoenix-Company und Aturien auf der einen, und zum Comto Grassi und dem Fuersten von Duesterthor auf der anderen Seite, pflegen.

Zitat:

-„Wir verschweigen nicht, dass Wir etwas verschweigen ! Doch befehlen Wir Euch, Uns nicht zu fragen, auf dass keine Luege Uns versuche !“ (aus einem Lehrbuch der Rechtsschule)

-„Nun, die Familie Vetinario waere unter Umstaenden bereit, in diesem schwierigen Fall als Vermittler zu dienen, da wir auch zu Eurem Kontrahenten gute Beziehungen pflegen !“ (Falco Chephreno II. Vetinario, Stadtmeister von Goldenberg und Hohepriester des Ré in Barsellowna)

-„So wie die Sonne alles bescheint, so sieht auch Er-mit-dem-Allsehenden-Falkenauge alles! Kehrt in Euch und legt Busse ab, den Er-mit-dem-allvernichtenden-Blitzstrahl kann vergeben und Er kann auch strafen !“ (aus einer Predigt des Patriarchen Cheopes Chephreno IX.)